Übung Afrikanische Schweinepest im Burgenlandkreis

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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

der Burgenlandkreis führt am 12. und 13. September eine praktische Übung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (kurz: ASP) beim Schwarzwild mit Aktivierung des Lokalen Krisenzentrums in Possenhain durch.

Die Übung erfolgt mit Beteiligung des Veterinäramtes und des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz und Rettungswesen des Burgenlandreises, der Jägerschaft, des ALFF (Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten) und der für das Jagdrevier zuständigen Ordnungsbehörde.

Insbesondere werden nach Festlegung der Restriktionsgebiete (=Schutzzonen) der Aufbau des Zaunes um das Kerngebiet, das Auffinden und die Bergung des infizierten Schwarzwildes, die Einrichtung der Kadaversammelstelle und die Entnahme von Probematerial geübt. Dabei kommen unter anderen ein Kadaversuchhund und Drohnen zum Einsatz, die bestimmte Bereiche in Possenhain am 13. September absuchen werden.

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Dennoch birgt ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest ein hohes Risiko für Hausschweinbesitzer und örtliche Schlachthofbetriebe. Das Virus ist hochinfektiös und kann durch seine robuste Struktur schnell weiterverbreitet werden. Der Burgenlandkreis bereitet sich schon seit längerem auf einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor.