Gysi und Schorlemmer zum "Literaturherbst an Saale, Unstrut und Elster"

Im Rahmen des Literaturherbstes an Saale, Unstrut und Elster warten der Burgenlandkreis und die Stadt Weißenfels mit einer besonderen Veranstaltung im Weißenfelser Kulturhaus auf. Im Buch "Was bleiben wird. Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft"erinnern sich Friedrich Schorlemmer und Gregor Gysi an die Zeit vor der politischen Wende. In Weißenfels nun sind beide am 30. November 2018 um 20.00 Uhr für eine Lesung zu Gast, um ohne Scheuklappen und falsche Ressentiments im Gespräch den Versuch zu unternehmen, über das zu sprechen, was bedenkenswert bleibt an dem gesellschaftlichen Projekt, das die DDR gewesen ist.

Vor der Wende standen sie auf verschiedenen Seiten: Gregor Gysi, Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi und Anwalt, und Friedrich Schorlemmer, Pfarrerssohn und Oppositioneller. In einem sehr persönlichen Gespräch erinnern sich beide an ein verschwundenes Land und wie sie es erlebten. Sie sprechen über das, was Bestand haben wird, aber auch das, was auf den Müll der Geschichte gehört.

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Gregor Gysi gehörte zu den eher systemnahen, wenn auch von der Nomenklatura beäugten Persönlichkeiten der DDR. Friedrich Schorlemmer, Mitinitiator der Bürgerrechtsbewegung "Schwerter zu Pflugscharen", stand der DDR und ihren Oberen immer kritisch gegenüber. Beide erinnern sich an ein schwieriges Land, das sie geprägt hat wie 17 Millionen andere auch.

Tickets sind für 10 Euro (zzgl. Gebühren) in der Touristinformation Weißenfels, Markt 3, Telefon: 03443-303070 sowie im Internet und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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