Unstrut: Krokodil am 6. September 2020 erneut gesichtet

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Am Sonntag, den 06. September 2020 wurde gegen 12 Uhr in Schönewerda, einem Ortsteil der Stadt Roßleben-Wiehe (Thüringen), ein Krokodil am Ufer der Unstrut gesichtet. Es handelt sich voraussichtlich um dasselbe Tier, das bereits am 27. August 2020 in Wennungen (Burgenlandkreis) gesehen wurde. Die Schilderung der Zeugen erscheint glaubhaft.

Für den Burgenlandkreis besteht bereits seit dem 29. August 2020 ein absolutes Badeverbot für die gesamte Unstrut. Das Badeverbot wurde durch Landrat Götz Ulrich zunächst bis zum 14. September 2020 verlängert. Darüber hinaus wurde ein Angelverbot und ein Befahrungsverbot mit Wasserfahrzeugen aller Art für den Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Thüringen bis zur Schleuse in Laucha an der Unstrut verfügt. Ab Montag, dem 07.09.2020, gilt dieses Angelverbot und das Befahrungsverbot für die gesamte Unstrut im Gebiet des Burgenlandkreises, also dann auch zwischen Laucha und bis zur Mündung in Naumburg.

Alle Anlieger, Radfahrer und Fußgänger, die entlang der Unstrut unterwegs sind, werden darum gebeten, jeden weiteren Anhaltspunkt für die Existenz eines Krokodils an die Polizei (Telefon 110) oder die Rettungsleitstelle des Burgenlandkreises (Telefon 112) zu melden. Ufernahe Bereiche müssen gemieden werden.

Hintergrund:
Zuletzt hatten das Amt für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungswesen des Burgenlandkreises und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) die Unstrut im Gebiet des Burgenlandkreises am 03. September 2020 nach dem Krokodil abgesucht, allerdings erneut ohne Erfolg.

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