Beratungscafé gibt Tipps zur beruflichen Neuorientierung

Beratungscafé für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen
Rehabilitation und Schwerbehinderung sind Themen, die häufig mit Fragen oder Unklarheiten verbunden sind: Ich kann in meinem alten Beruf nicht mehr arbeiten - Wie geht es mit mir weiter? Welche Alternativen habe ich und an wen muss ich mich wenden? Wie geht es mit mir weiter, wenn mein Krankengeldbezug ausgeschöpft ist, aber ich nicht beim alten Arbeitgeber weiterarbeiten kann? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt der Beratungscafés stehen, die zunächst in den drei Städten Laucha, Droyßig und Hohenmölsen stattfinden. Organisiert werden sie von den Teilhabemanagern des Burgenlandkreises. Experten thematisieren im beratenden Gespräch persönliche Probleme und zeigen gezielt Unterstützungsangebote auf.

Am 7. November 2017 macht das Beratungscafé Station in Hohenmölsen, Büro des Behinderten- und Seniorenbeirats. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr widmen sich Iris Erben und Maik Malguth, die als Teilhabemanager im Bereich der Behindertenbeauftragten tätig sind, in Kooperation mit Doreen Gloede, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Burgenlandkreis, dem Thema Rehabilitation und Schwerbehinderung. Sie geben Tipps und Anregungen für eine berufliche Neuorientierung oder beantworten Fragen nach geeigneten Arbeitsplätzen. In einer zwanglosen und unverbindlichen Atmosphäre sollen die Ratsuchenden Vertrauen und Mut finden, um nach Angeboten und Informationen zu fragen und um sich auszutauschen. 

Eine vorherige Anmeldung zum Beratungscafé ist wünschenswert, um die nötige Zeit für individuelle Fragen zu haben.

Ansprechpartner/in sind die Teilhabemanager/in im Bereich der Behindertenbeauftragten

Iris Erben
Tel.: 03445/ 71 03121
Mail: erben.iris@blk.de

Maik Malguth
Tel.: 03445/ 73 12 12
Mail: malguth.maik@blk.de


Hintergrund
Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration die Entwicklung eines örtlichen Teilhabemanagements. Es zielt darauf ab, Menschen mit Beeinträchtigungen die umfassende gesellschaftliche und selbstbestimmte Teilhabe durch die Schaffung eines inklusiven Sozialraums zu ermöglichen. Der Aufbau eines örtlichen Teilhabemanagements im Burgenlandkreis hat das Ziel, die bisherigen Bemühungen in nachhaltigen, koordinierten Strukturen zu entwickeln und Menschen mit unterschiedlichen Benachteiligungen bei der Gestaltung einer selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen. Die Auswahl der Standorte für das Projekt Beratungscafé wird bewusst in Orten durchgeführt, die in einiger Entfernung zur Verwaltung des Burgenlandkreises liegen und deren Einwohner nicht unmittelbar von Beratungsangeboten partizipieren können.

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