Aktuelle Arbeitslosenquote im Burgenlandkreis beträgt 7,7 Prozent

Arbeitsmarkt März 2018

Die Arbeitslosigkeit hat sich im März um 237 auf 7.265 Männer und Frauen verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es somit 1.194 Arbeitslose weniger im Landkreis. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 7,7 Prozent. Vor einem Jahr lag diese noch bei 9,0 Prozent. Landesweit liegt die Arbeitslosenquote im März bei 8,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III, also bei der Agentur für Arbeit, waren 2.197 Männer und Frauen als arbeitslos registriert, 179 weniger als vor einem Monat. Dies entspricht einer anteiligen Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent. Im Jobcenter, also im Rechtskreis SGB II, waren im März 5.068 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist das ein Minus von 58, im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2017 ist dies ein Rückgang um 975 Arbeitslose. Die anteilige Arbeitslosenquote im Jobcenter beträgt wie auch im Februar 5,4 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen reduziert sich zum Vormonat um 27. Im März waren 2.516 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 645 weniger als noch vor einem Jahr. 34,6 Prozent aller Arbeitslosen im Bestand sind von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen.

6,5 Prozent der Arbeitslosen gehören einer anderen Nationalität an. Dies sind aktuell 474 oder 3,3 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat. Im März 2017 waren es noch 638 Arbeitslose mit einer anderen Staatsangehörigkeit.

Die Jugendarbeitslosigkeit liegt wie auch im Vormonat bei 10,0 Prozent. 609 Jugendliche unter 25 Jahre sind derzeit im Burgenlandkreis von Arbeitslosigkeit betroffen.

Regionen: Geschäftsstellen Weißenfels, Naumburg und Zeitz

Mit Blick auf die Regionen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit wie auch im Februar relativ einheitlich. In allen Regionen war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang zu verzeichnen. Am günstigsten war die Veränderung in der Region Zeitz zu spüren. Dort sank der Bestand an arbeitslosen Männer und Frauen gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 Prozent, in Naumburg mit einer Reduzierung von 10 Prozent.

Für die Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Weißenfels bedeutet dies im Einzelnen folgende Arbeitslosenquoten:

- Weißenfels 7,8 Prozent
- Naumburg 7,7 Prozent und
- Zeitz 7,7 Prozent.


Unterbeschäftigung

In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.

Die Zahl lag im März bei 10.545. Das sind 1.507 Personen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.


Stellenmeldungen und Stellenbestand sowie sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

Im Agenturbezirk Weißenfels waren im März 1.541 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Februar ist das ein Plus von 50 Stellen. Im Vergleich zum März 2017 gab es 239 Stellen mehr. Dies zeigt deutlich, dass das Thema Fachkräftebedarf weiterhin von großer Bedeutung ist. Unternehmen meldeten im März 406 neue Arbeitsstellen, 85 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 1.184 Arbeitsstellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 21 Prozent. 364 Arbeitsstellen wurden im März abgemeldet, 107 mehr als im Vorjahr. Von Januar bis März gab es insgesamt 1.046 Stellenabgänge, ein Zuwachs von 211 oder 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


Ausbildungsstellenmarkt

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Weißenfels 592 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, das waren 10,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 756 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Minus von 13,9 Prozent. Ende März waren 439 Bewerber unversorgt und 535 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es weniger unversorgte Bewerber für Berufsausbildungsstellen (-7,4 Prozent), die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen war ebenfalls kleiner (-16,5 Prozent).

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