Inklusionsbaum als Symbol für wachsende Teilhabe gepflanzt
Den vergangenen Aktionsmonat zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat der Bereich Behindertenbeauftragte mit dem örtlichen Teilhabemanagement des Burgenlandkreises zum Anlass genommen, um einen Inklusionsbaum zu pflanzen. Dabei handelt es sich um einen Tulpenbaum, der an der Volkshochschule Naumburg zu finden ist. Er soll als Symbol für Teilhabe stehen – auch im digitalen Raum.
Während der Eröffnungsfeier des Aktionsmonats in Bad Kösen am 8. Mai 2026 konnten Personen Wünsche zum Thema Digitale Teilhabe verfassen, die an den Baum gehangen wurden. Geäußerte Wünsche waren unter anderem: „Kein Hass im Netz!“, „Dass mehr Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten können“, „Für eine Welt, in der ‚Leistung‘ auch anders definiert wird!“, „Akzeptanz“ oder „Vielfalt“.
Hintergrund:
Am 5. Mai finden seit mehr als drei Jahrzehnten bundesweit Aktionen anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Inklusion ist ein Menschenrecht, wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention vor nunmehr 15 Jahren verankert wurde. Den Protesttag nimmt der Burgenlandkreis seit vielen Jahren zum Anlass, um einen Monat lang in Form verschiedener Veranstaltungen auf Teilhabemöglichkeiten und Inklusion in verschiedenen Bereichen des Lebens aufmerksam zu machen. In diesem Jahr stand der Aktionsmonat unter dem Motto „Digitale Teilhabe“.
Das Projekt “Örtliches Teilhabemanagement” im Burgenlandkreis wird unterstützt und gefördert aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt sowie des Europäischen Sozialfonds Plus.