Heimatgeschichten 2026: Zweiter ausgewählter Beitrag erscheint auf KUMBRA
Im Rahmen der Aktion „Heimatgeschichten 2026“ ist jüngst die zweite von vier geplanten Geschichten veröffentlicht worden. Der Beitrag von Felix Staacke aus Naumburg trägt den Titel „Am Rand der heutigen Wahrnehmung, im Zentrum des spätmittelalterlichen Konflikts - eine exemplarische Untersuchung des Naumburger Lindenrings als Schauplatz spätmittelalterlicher innerstädtischer Teilung“.
Der Autor widmet sich darin dem heutigen Lindenring in Naumburg und zeigt auf, dass dieser Ort im Mittelalter eine bedeutende Grenze zwischen der Domfreiheit und der Ratsstadt bildete. Anhand historischer Quellen wird deutlich, wie politische, wirtschaftliche und rechtliche Konflikte das Stadtbild und die Entwicklung Naumburgs prägten.
Der Beitrag ist auf der Internetseite www.kumbra.de abrufbar – begleitend ist auch ein Interview mit dem Autor, in dem er Einblicke in seine Forschungen, seine Motivation und seine Sicht auf die Vermittlung regionaler Geschichte gibt, veröffentlicht.
Hintergrund
Die Aktion „Heimatgeschichten 2026“ wurde gemeinsam vom Bildungsbüro des Amtes für Bildung, Kultur und Sport des Burgenlandkreises und dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. ins Leben gerufen. Insbesondere Ortschronisten und Heimatgeschichtenschreiber waren aufgerufen, Heimatgeschichten – etwa aus Chroniken oder persönlichen Aufzeichnungen und Erinnerungen, die für die Öffentlichkeit des Burgenlandkreises und darüber hinaus historisch und literarisch interessant sind – beim Burgenlandkreis einzureichen. Ziel der Aktion ist es, das Wirken von ehrenamtlichen Ortschronisten und Heimatgeschichtenschreibern zu würdigen und sichtbar zu machen.
Insgesamt 19 Beiträge wurden eingereicht – von einer Jury sind daraufhin vier bestimmt worden, die als erstes auf KUMBRA veröffentlicht werden sollen und zwar immer zum Ende des Quartals im März, Juni, September und Dezember.