Burgenlandkreis beteiligt sich wieder am bun-desweiten Warntag

Am Donnerstag, dem 10. September 2026, beteiligt sich der Burgenlandkreis wieder am bundesweiten Warntag. Ziel des Aktionstages ist es, die Bevölkerung über Warnmittel bei Gefahrenlagen zu informieren und mit den verschiedenen Warnkanälen vertraut zu machen.

Um 11 Uhr werden aus der neuen Integrierten Leitstelle des Burgenlandkreises alle 267 Sirenen im Landkreis ausgelöst. Der Sirenenton zur Warnung der Bevölkerung ist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, der auf eine akute Gefahrenlage hinweist. Die Entwarnung erfolgt um 11.45 Uhr mittels eines einminütigen Dauertons.

Parallel zum Sirenenalarm wird durch den Bund eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) verbreitet. Diese erreicht unter anderem Warn-Apps wie NINA und KATWARN sowie angeschlossene Rundfunksender.

Das System Cell Broadcast kommt in diesem Jahr erneut zum Einsatz: Das System sendet Warnmeldungen direkt an Mobiltelefone und erreicht dadurch viele Menschen – auch ohne installierte App. Seit diesem Jahr findet auch eine Entwarnung über Cell Broadcast statt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) weist jedoch darauf hin, dass es zu Unterschieden beim Signalton für eine Entwarnung über Cell Broadcast kommen kann.

Wie erstmalig im vergangenen Jahr kommt am Warntag auch das Warnsystem „Automatic Safety Alert“ (ASA) zum Einsatz. Dieses System nutzt die digitale Rundfunktechnologie DAB+, um Warnmeldungen automatisiert an geeignete Radiogeräte zu übermitteln. Die Meldung kann dabei auch bei ausgeschaltetem Gerät empfangen werden und unterbricht den laufenden Radiobetrieb automatisch mit einer Warnmeldung. ASA funktioniert unabhängig von Mobilfunk- oder Internetverbindungen und bietet somit eine zusätzliche Sicherheit – insbesondere in Krisensituationen mit eingeschränkter Netzinfrastruktur.

Hintergrund:

Der bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Auf Bundesebene ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zuständig, auf Landesebene die jeweiligen Innenministerien. Die Koordination erfolgt durch das ISF-Bund-Länder-Projekt „Warnung der Bevölkerung“, das im BBK angesiedelt ist.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des BBK unter: https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html