Fördermittel für Erforschung der Industriegeschichte im Burgenlandkreis
Im Burgenlandkreis wird die Erforschung regionaler Industriegeschichte mit EU-Mitteln aus dem Just Transition Fond (JTF) gefördert. Kultur-Staatssekretär Dr. Sebastian Putz hat heute im Bergbaumuseum Deuben für das Verbundprojekt „Heimatforschernetz“ dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. und dem Verein DOKMitt e.V. Förderbescheide überreicht. Die Partner erhalten im Rahmen des Neuen Europäischen Bauhauses je rund 180.000 Euro.
In seinem Grußwort würdigte Dr. Putz die Sichtbarmachung der Industriekultur durch lokale Chronisten: „Heimatgeschichte entsteht nicht allein in Archiven, sondern vor allem durch die Menschen, die ihre Erinnerungen teilen – durch Erzählungen, Erfahrungen und persönliche Erlebnisse. Deshalb ist es besonders wichtig, Bürgerinnen und Bürger aktiv in das Projekt einzubeziehen. So wird das lokale Wissen über die Industriegeschichte des Burgenlandkreises zu einem gemeinsamen Prozess, der Identität stiftet, Verbundenheit stärkt und die regionale Geschichte für zukünftige Generationen bewahrt.“
Ziel des Projekts ist es, lokales Wissen zur Industriegeschichte des Burgenlandkreises zu erschließen, wissenschaftlich aufzuarbeiten, zu digitalisieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Modellprojekt für andere Regionen mit ähnlicher industrieller Prägung leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Bewahrung und lebendigen Vermittlung des kulturellen Erbes an kommende Generationen.
Quelle:
Presse- und Informationsamt der Landesregierung
Referat 34 „Öffentlichkeitsarbeit für Kultur, Medien und Strukturwandel“
Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
des Landes Sachsen-Anhalt
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg