Unternehmen punktet mit Gartenschau-Erfahrung

Mit mehr als 366.000 Besuchern war die Thüringer Landesgartenschau "Blütezeit Apolda" in diesem Jahr ein Besuchermagnet. Ein besonderer Blickfang war zweifelsohne auch der Botschaftergarten von Saale-Unstrut, bei dessen Gestaltung der Burgenlandkreis auf die Gartenschau-Erfahrung der Otto-Kittel GmbH & Co. setzen konnte. Dafür wurde das Unternehmen mit seinen 40 Mitarbeitern in Zorbau bereits mehrfach ausgezeichnet. Stolz präsentiert Geschäftsführer Karsten Enders zum Betriebsbesuch des Landrates die Medaillen.        

Bei einem Rundgang über das Firmengelände im Gewerbegebiet erfuhren Landrat Götz Ulrich, Wirtschaftsamtsleiter Thomas Böhm, Jobcenter-Chef Herwig Fischer und Jary Hicksch von der Agentur für Arbeit Weißenfels viel über das Kerngeschäft und die tägliche Arbeit des Unternehmens. Neben dem klassischen Gartenbau stehen Erdbau, Straßen- und Verkehrswegebau und der Bau von Sportplätzen im Portfolio. Das Kerngeschäft sei die Gartengestaltung, die Aufträge reichen von Privatkunden bis hin zu Großprojekten wie Gartenschauen, so Geschäftsführer Enders. Nachwuchsarbeit sei wichtig, deshalb investiert der Betrieb in die Ausbildung der jungen Landschaftsgestalter. Während der überbetrieblichen Ausbildung besuchen die Auszubildenden beispielsweise statt der sechs vorgeschrieben alle zwölf angebotenen Themen zu bestimmten Einsatzbereichen, die in den einzelnen Ausbildungsbetrieben nicht vermitteln werden können.

Natürlich steigt wie in vielen Branchen auch bei Otto Kittel die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Im Burgenlandkreis beschritt man mit der Bewerbermesse "Connecting Burgenland" neue Wege, um auch ausländische Fachkräfte gezielt anzusprechen. Außerdem steht am 27. Dezember 2017 die Rückkehrermesse in Naumburg an. 

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