Neuer Behinderten- und Inklusionsbeirat Burgenlandkreis konstituierte sich

Der neue Vorstand gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten (4. von links) und dem 1. Beigeordneten (3. von rechts) v.l.n.r.: Willi Bruska, Michael Jacob, Michelle von Grzymala, Sabine Marschel, Monika Küßner und Andreas Fuchs.
Am Dienstag, dem 07. Juli 2015, fand im Landratsamt in Naumburg die erste konstituierende Sitzung des neu gegründeten Behinderten- und Inklusionsbeirats Burgenlandkreis statt. In der Sitzung wählten die 47 anwesenden Teilnehmer das neunköpfige Vorstandsgremium sowie die Sprecher. Zur Vorsitzenden wurde Sabine Marschel gewählt, den stellvertretenden Vorsitz übernehmen Steffen Brüsehaber für die Region Naumburg, Andreas Fuchs für die Region Zeitz und Michael Jacob für die Region Weißenfels. Beisitzer sindWilli Bruska,Doreen Gloede und Michelle von Grzymala. Als Vertreterin in den Sozial- und Gesundheitsausschuss des Kreistages wurde Monika Küßner gewählt. Eberhard Bräuer wird die Interessen des Beirates im Bau- und Umweltauschuss vertreten.

Der Behinderten- und Inklusionsbeirat Burgenlandkreis entstand aus dem bisherigen Behindertenbeirat Burgenlandkreis und dem Bündnis "Inklusion - Chancengleichheit und Vielfalt". Mit dieser Zusammenführung werden die Anliegen der Betroffenen und die fachliche Unterstützung nun noch enger verzahnt. Der Beirat versteht sich dabei als Interessenvertretung für und mit Menschen mit Behinderung im Burgenlandkreis.

Die Mitglieder arbeiten innerhalb des Beirates in verschiedenen Arbeitsgruppen gemeinsam an der Verwirklichung inklusiver Teilhabemöglichkeiten in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Behinderten- und Inklusionsbeirat soll insbesondere
  1. aktiv zu einer behindertengerechten Kommunalpolitik beitragen,
  2. den Kontakt zu den Behindertenorganisationen pflegen,
  3. als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen dienen,
  4. regelmäßigen Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der Aktionspläne mit anderen Landkreisen führen,
  5. eng mit den Behindertenbeauftragten und Seniorenbeauftragten sowie den regionalen Beiräten und Interessenvertretern zusammenarbeiten,
  6. regelmäßig gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten den Landrat und den Kreistag über seine Arbeit informieren sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Landrat, dem Kreistag und seinen Ausschüssen pflegen. Dabei versteht sich der Beirat als Beratungsgremium. Mitglieder des Beirates nehmen an den Sitzungen der Ausschüsse teil und erhalten zu ihren Belangen Rederecht.

Derzeit liegen 73 schriftliche Bereitschaftserklärungen zur Mitarbeit im Behinderten- und Inklusionsbeirat vor. Die Geschäftsstelle des Behinderten- und Inklusionsbeirats wird im Landratsamt geführt. Ansprechpartnerin ist die Behindertenbeauftragte Ines Prassler. Interessierte können sich telefonisch unter Tel.: 03445/ 73 1212 oder per Mail unter prassler.ines[at]blk.de melden.

Zurück