Regionales Übergangsmanagement in Sachsen-Anhalt

Seit dem 01.06.2017 setzt der Burgenlandkreis das Landesprogramm „RÜMSA – Regionales Übergangsmanagement in Sachsen-Anhalt“ um. Begleitet wird das Programm von der Koordinierungsstelle RÜMSA im Burgenlandkreis. Das Programm wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt gefördert und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Ziel des Projektes ist es, nachhaltige Strukturen auf Landkreisebene aufzubauen, die jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf mit aufeinander abgestimmten und individuell passenden Angeboten erleichtern.

Zu diesem Zweck hat die Koordinierungsstelle RÜMSA im Burgenlandkreis gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Weißenfels, dem Jobcenter Burgenlandkreis und dem Jugendamt im Jahr 2019 mit der Jugendberufsagentur eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen, deren Eltern und Lehrkräfte geschaffen. Diese bietet Beratung persönlich vor Ort sowie online zu allen Fragen und Anliegen zu Berufsorientierung, Praktikum, Einstieg in eine Ausbildung oder Berufseinstieg.

www.deinezukunftimblk.de

 

Regionale Modellprojekte

Die Koordinierungsstelle RÜMSA im Burgenlandkreis initiiert außerdem regionale Modellprojekte, mit denen Lücken in Berufsorientierung und Ausbildung geschlossen werden können. Hierfür stellt das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration ein Förderbudget zur Verfügung. Folgende Projekte sind hierüber entstanden:

 

"Ausbildungsverbund Metall Burgenlandkreis" .

Projektlaufzeit 01.09.2017-31.08.2020

 

 

 

 

Ziel des Ausbildungsverbundes Metall war es, Nachwuchskräfte in der Metallbranche auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Außerdem sollte die Ausbildungsqualität verbessert werden. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht ausbilden konnten oder gern mehr ausbilden wollten, konnten so eine qualitativ hochwertige und attraktive Ausbildung bieten.

Berufe, die im Ausbildungsverbund gelernt wurden, waren: Zerspanungsmechaniker*in, Industriemechaniker*in, Konstruktionsmechaniker*in, Mechatroniker*in, Elektroniker*in für Automatisierungstechnik und Fachkraft für Lagerlogistik.

"Pflege braucht Zukunft!"




Die Menschen in Deutschland können immer häufiger auf ein langes und meist auch gesundes Leben zurückblicken. Doch mit zunehmendem Alter steigen auch die Risiken zu erkranken oder pflegebedürftig zu werden. Bereits im Jahr 2017 waren mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland auf professionelle Pflege in Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen angewiesen, davon allein über 110.000 in Sachsen-Anhalt. Deshalb werden heute, aber auch in Zukunft, dringend gut ausgebildete Fachkräfte und Helfer*innen benötigt. Das trifft auch auf den Burgenlandkreis zu. Um möglichst frühzeitig über die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten im Gesundheits- und Pflegebereich zu informieren und jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen, hat der Burgenlandkreis das Berufsorientierungsprojekt „Pflege braucht Zukunft!“ ins Leben gerufen.

Ziel des Projektes ist es, Schüler*innen einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung und Beschäftigung in der Gesundheits- und Pflegebranche im Burgenlandkreis zu ermöglichen. Dies geschieht im Rahmen von Informationsseminaren und schulbegleitenden Praktika.

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RÜMSA Koordinatorin

Swetlana Janetzki

Tel.: 03445 / 73 2167

janetzki.swetlana@blk.de

 



 

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