Wünschewagen lässt letzte Herzenswünsche wahr werden

Manchmal ist es dieser eine Traum, der nicht unerfüllt bleiben soll. Ein Konzertbesuch, das Meer sehen oder einen Tag mit der ganzen Familie im Harz verbringen. Egal was, egal wohin, egal wie weit. Mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) wird Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein besonderer Herzenswunsch erfüllt. Einen Tag vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs in Magdeburg stellte Krimhild Niestädt, Landesvorsitzende des ASB Sachsen-Anhalt, Landrat Götz Ulrich die Idee dahinter vor.

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Das Projekt der ASB-Landesverbände gibt es seit drei Jahren. Deutschlandweit rollen bereits 22 Fahrzeuge über die Straßen. Jetzt auch in Sachsen-Anhalt. Dass dieses Projekt hierzulande umgesetzt werden konnte, dafür machte sich die ehemalige Naumburger Landtagsabgeordnete Krimhild Niestädt stark. Fleißig rührt sie die Werbetrommel und stößt dabei auf offene Ohren. So auch bei Landrat Götz Ulrich, der, überzeugt vom Konzept, Niestädt zusicherte, im Landkreis kräftig für Unterstützung werben zu wollen. 

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Krimhild Niestädt, die seit 2010 Landesvorsitzende des ASB ist und erst kürzlich wiedergewählt wurde, unterstreicht das Besondere an diesem Projekt. "Der Wünschewagen wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Auch die Besatzung, bestehend aus einem Rettungsassistenten und zwei speziell geschulten Betreuern, arbeitet ehrenamtlich. Organisiert und koordiniert wird der Einsatz des Wünschewagens vom ASB-Regionalverband Magdeburg. Dafür haben der Landesverband und die zehn Regionalverbände eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen", so Niestädt.

Weit über 30 Ehrenamtliche stehen bereit, die Besetzung des Wünschewagens abzusichern. "Mitmachen kann jeder, egal ob Handwerker, Jurist oder Verwaltungsmitarbeiter. Eine Mitgliedschaft im ASB ist weder vorausgesetzt noch notwendig", betont die Landesvorsitzende. Den freiwilligen Helfern wird vom ASB zudem eine umfangreiche Schulung geboten.

Familienangehörige, die ihrem Angehörigen einen letzten Wunsch erfüllen wollen, können sich direkt an den ASB in Magdeburg oder einen der ASB-Regionalverbände wenden und erhalten weitere Informationen. 

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