Forum richtet Blick auf Schicksalsjahr 1968

Kooperation der Konrad-Adenauer-Stiftung und Volkshochschule

1968 war ein bewegtes Jahr, das für das geteilte Deutschland und Europa jedoch eine ganz unterschiedliche Bedeutung hatte: Während im Osten der "Prager Frühling" bis zu seiner Niederschlagung neue Hoffnung weckte, gingen in Westdeutschland die Studenten auf die Straße. 50 Jahre danach richtet ein Forum, das vom Politischen Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Kooperation mit der Volkshochschule Burgenlandkreis "Dr. Wilhelm Harnisch" veranstaltet wird, den Blick auf diese Ereignisse. Welche Ursachen und Folgen hatten die Entwicklung und wie wirken sie sich auf die Gegenwart aus? Schufen die 68er wirklich eine neue Generation und wie sind die Menschen in der DDR mit dem gescheiterten Prager Frühling umgegangen? Diesen Fragen werden Zeithistoriker, Zeitzeugen, Politikwissenschaftler sowie Politikberater in Vorträgen und Diskussionen während des Forums "Das doppelte Schicksalsjahr - 1968 in Ost und West" am 21. August in der Volkshochschule Naumburg nachgehen.

1968
 

Nach einer gemeinsamen Begrüßung durch die Veranstalter stehen folgende Vorträge auf dem Programm: DDR-Forscher Prof. Dr. Manfred Wilke spricht über den Prager Frühling und die Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Hartmut Ernst Henke berichtet als Zeitzeuge über "Zerstörte Träume" und die Niederschlagung des Prager Frühlings. "Marsch durch die Institutionen oder Radikalisierung zum RAF-Terror - Wege der 68er" ist der Vortrag von Politikwissenschaftler und Extremismusforscher Dr. Rudolf van Hüllen übertitelt, während der ehemalige Senator des Landes Berlin, Peter Radunski, den Blick auf die Rolle der Jungen Union, RCDS und CDU in der Zeit der Studentenbewegung richtet. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion sprechen die Referenten darüber, wie sich die Ereignisse in den deutschen Teilstaaten auswirkten und welche Gemeinsamkeiten es gab. Prof. Dr. Ingo Juchler wird abschließend unter dem Thema "50 Jahre 1968 - Welche Bedeutung hat das Schicksalsjahr für die Gegenwart?" einen Ausblick wagen.

Stattfinden wird das Forum "Das doppelte Schicksalsjahr - 1968 in Ost und West" am Dienstag, dem 21. August 2018 in der Aula (Raum 2.07) der Volkshochschule Naumburg, Seminarstraße 1. Beginn ist 19:00 Uhr.

Anmeldungen sind sowohl bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (Tel.: 0391-520887104 oder E-mail: britta.drechsel[at]kas.de) als auch bei der Volkshochschule (Tel.: 03445-703125 oder E-mail: info[at]vhs-burgenlandkreis.de) möglich.

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