Im Rahmen des neu angelegten Landesprogramms "Lokales Kapital " besteht auch im Jahr 2010 für Jungunternehmer/innen, Vereine und Verbände die Möglichkeit zur Förderung von Mikroprojekten.
Nach den guten Erfahrungen, die in der Vergangenheit mit der Fördermöglichkeit "Lokales Kapital" beim Pakt für Arbeit Zeitz und dem Bündnis für Innovation, Wirtschaft und Arbeit gesammelt werden konnte startet der Burgenlandkreis in eine neue Förderrunde und ruft zur Einreichung von neuen, nachhaltigen Mikroprojekte auf.
Die Förderung von Projekten kann frühestens ab 1. Juni 2010 beginnen und darf den Bewilligungszeitraum von 24 Monaten nicht überschreiten. Förderfähig sind ausschließlich Personal- und Sachkosten, die erst durch das Projekt entstehen. Die Mikroprojekte müssen inhaltlich in sich geschlossen sein und dürfen vor der Bewilligung noch nicht begonnen werden. Die Förderung von Investitionen und/oder baulicher Maßnahmen ist ausgeschlossen.
Das Land Sachsen-Anhalt stellt Mittel für Mikroprojekte, mit dem Ziel der Integration benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt, zur Verfügung. Es sollen Beschäftigungsaktivitäten gefördert sowie Bildungsdefizite und Qualifikationsmängel abgebaut und somit Menschen mit Vermittlungshemmnissen auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Mit Mikroprojekten von bis zu 10.000 Euro sollen lokale Initiativen angeregt und unterstützt werden. Die Mittel müssen nicht kofinanziert werden.
Förderfähig sind Projekte im sozialen, kulturellen, sportlichen und gewerblichen Bereich, im Umweltsektor sowie bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die geplanten Aktivitäten und Projekte müssen lokalen Anforderungen und dem lokalen Bedarf entsprechen sowie zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit am Arbeitsmarkt von bisher Benachteiligten beitragen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mikroprojekte müssen sich in folgenden Zielgruppen wieder finden:
Die Förderung soll nachhaltig sein. Ziel ist die Sicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen für benachteiligte Zielgruppen. Das Programm "Lokales Kapital" wird im Rahmen eines Ideenwettbewerbes umgesetzt, d. h. die besten Projektideen bzw. Vorhaben erhalten eine Förderung von bis zu 10.000 Euro Die Auswahl der Projekte erfolgt durch einen unabhängigen Beirat, unter Leitung von Herrn Priedemann (DGB). Dieser hat sich dazu verständigt, besonders solche Projekte zu fördern, die als Bewertungskriterien Nachhaltigkeit und Arbeitsmarktorientierung nachweisen können.
Bis zum 16. April 2010 können die Träger von Mikroprojekten ihre Interessensbekundung zur Vorauswahl durch den Beirat einreichen.
Die vom Beirat ausgewählten Mikroprojekte werden in Form einer Förderempfehlung an das Landesverwaltungsamt Dessau weitergeleitet. Beim Landesverwaltungsamt Dessau muss dann von den Projektträgern der entsprechende Mantelantrag abgefordert und ausgefüllt werden.