Volkshochschule Burgenlandkreis überzeugt erneut mit Qualität und ist fit für die Zukunft

Einen Blick in die Zukunft warf die Volkshochschule Burgenlandkreis dieser Tage im Rahmen eines Workshops: Leiterin Manuela Andrich beschäftigte sich mit ihren Mitarbeitern sowie mit Dezernent Ralf Michel mit der Frage, wie sich ihre Bildungseinrichtung in den kommenden vier Jahren weiterentwickeln soll. Ausgangslage war die aktuelle Situation der Lehranstalt, die als sehr positiv empfunden wird. Allerdings gebe es noch Raum für Wachstum und Entwicklung, warf Ralf Michel ein und betonte dabei das große Potential der VHS. Wünschenswert wäre deshalb eine detailliertere Beschreibung ihrer angestrebten Stellung im kommunalen Bildungsmanagement. Dies führte zu der Globalstrategie, den Bildungsauftrag der Volkshochschule Burgenlandkreis sowohl nach innen als auch nach außen noch besser zu kommunizieren.

Des Weiteren wurden vier Strategieziele samt notwendiger Indikatoren beschlossen. So besitzt der Erhalt des vielfältigen Kursangebots oberste Priorität. Als leistungsstärkste Volkshochschule in Sachsen-Anhalt sei man stolz darauf, alle volkshochschulrelevanten Fachbereiche durch das breite Programm abdecken zu können, berichtet Manuela Andrich.

Auch wollen die Mitarbeiter der Lehranstalt neue Zielgruppen für ihr Angebot begeistern. Die Ansprache möglicher neuer Kursteilnehmer und die Ausarbeitung eines gezielten Kursangebot-Konzeptes sollen in den kommenden vier Jahren zum Erreichen dieses Vorsatzes beitragen. Eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Grundbildung, Sprache, Integration und berufliche Bildung sowie die Vereinheitlichung von Standards und Arbeitsabläufen vervollständigen den Zukunftsplan der VHS.

Mit dem Workshop fand das so genannte Retestierungsverfahrendes Qualitätsmanagementssystems nach der "Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW)"seinen Abschluss. Bereits zum dritten Mal in Folge überzeugte die Volkshochschule Burgenlandkreis mit der Qualität ihrer Bildungsarbeit und erhielt dafür ein Zertifikat.

Bei der LQW handelt es sich um ein konkret auf Weiterbildungseinrichtungen ausgerichtetes Verfahren der Qualitätsentwicklung, bei dem der Lernende in den Fokus gerückt wird. In verschiedenen Qualitätsbereichen wie Lehr-Lernprozesse, Infrastruktur oder Kundenkommunikation werden konkrete Anforderungen formuliert und geprüft. Während des Retestierungsverfahrens erarbeitete die Volkshochschule einen Selbstreport, in dem der bisherige Qualitätsprozess beschrieben und bewertet wurde. Darüber hinaus war nachzuweisen, dass die notwendigen Anforderungen in den einzelnen Qualitätsbereichen erfüllt werden.

Mit der erneuten Zertifizierung wurde der Nachweis erbracht, dass die Volkshochschule Burgenlandkreis den im Leitbild formulierten, qualitativen Standards gerecht wird und auch zukünftig kontinuierlich an ihrer Qualitätsentwicklung arbeiten wird. Das Qualitätszertifikat gilt über einen Zeitraum von vier Jahren. Als sichtbares Zeichen der Qualitätsarbeit wurde der Volkshochschule Burgenlandkreis zum Workshop der Kunstdruck eines Netzwerkbildes des Künstlers Guido Kratz überreicht, der das Verbindende aller nach LQW testierten Weiterbildungseinrichtungen symbolisiert.

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