Rettungsdienst im Burgenlandkreis auch weiterhin sichergestellt

Rettungssanitäter suchen vor der Kreistagssitzung das direkte Gespräch mit Landrat Götz Ulrich.

Kreistag vergibt mit einstimmigem Beschluss die Rettungsdienstleistungen für Naumburg und Weißenfels neu

Der Kreistag des Burgenlandkreises hatte mit Beschluss vom 8. Juli 2015 die Leistungserbringung im Rettungsdienst in vier Versorgungsbereichen wie folgt vergeben:

• Versorgungsbereich I Naumburg an die DRK Rettungsdienst Burgenland gGmbH,
• Versorgungsbereich II Laucha an den Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Südharz/Burgenlandkreis
• Versorgungsbereich III Weißenfels an die DRK Rettungsdienst Burgenland gGmbH,
• Versorgungsbereich IV Zeitz an die DRK Zeitz Rettungsdienst gGmbH.

Aufgrund der wirtschaftlichen Schieflage der DRK-Rettungsdienst Burgenland gGmbH ist in den Versorgungsbereichen I und III mit der Einstellung des Rettungsdienstes zum 31. März 2018 zu rechnen.
  
Der Burgenlandkreis ist für den bodengebundenen Rettungsdienst verantwortlich und muss sicherstellen, dass dieser jederzeit funktioniert. Daher war schnelles Handeln geboten, um Vorsorge zu treffen, dass der Rettungsdienst in den Versorgungsbereichen Naumburg und Weißenfels uneingeschränkt weiterbetrieben werden kann.

Um die Fortführung des Rettungsdienstes ab dem 1. April 2018 weiterhin zu gewährleisten, hat der Kreistag in seiner Sitzung am 12. März 2018 entschieden, die Leistungen des Rettungsdienstes für den Versorgungsbereich Naumburg auf die Johanniter Unfallhilfe und für den Versorgungsbereich Weißenfels auf den Malteser Hilfsdienst zu übertragen.

Landrat Götz Ulrich: "Die Fortführung eines funktionsfähigen Rettungsdienstes hat oberste Priorität im Burgenlandkreis. Sowohl die Johanniter als auch die Malteser agieren bundesweit und sind renommierte Hilfsorganisationen. Sie können jeweils für ihr künftiges neues Versorgungsgebiet sicherstellen, dass der Rettungsdienst funktioniert. Damit garantieren sie auch für die ca. 100 Mitarbeiter eine gute Perspektive." 

Die verbleibenden drei Wochen bis zur Übernahme des Geschäftsbetriebes wird der Burgenlandkreis gemeinsam mit den neuen Leistungserbringern und dem Insolvenzverwalter der DRK-Rettungsdienst Burgenland gGmbH versuchen, einen reibungslosen Übergang zu erreichen.

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