Podiumsgespräch zur Zukunft der Bildenden Kunst

Ideen aufzuzeigen, wie die Potenziale des kreativen Sektors besser an den Mann, die Frau und vor allem an die Jugend gebracht werden können, das war Anliegen einer Podiumsdiskussion, die im Festsaal von Schloss Moritzburg stattfand. Unter dem Thema "Bildende Kunst - Quo Vadis" kamen rund 50 Kunstinteressierte zusammen, um gemeinsam mit Künstlern der gegenwärtig stattfindenden Triennale intensiv die Anknüpfungspunkte im Umgang mit Kunst und Ästhetik in der Region zu diskutieren.

Im Podium saßen die Grafikerin und Pädagogin Christina Simon, der Grafiker und Cartoonzeichner Rainer Ehrt, der Grafiker Hans-Christoph Rackwitz, der Maler und Grafiker Hans-Joachim Triebsch sowie Ausstellungskurator und Grafiker Jörg Wachtel und die Zeitzer Museumsleiterin Kristin Otto.

Zur Sprache kamen unter anderem Themen wie die "Ästhetische Bildung" an Schulen und Universitäten sowie der Einfluss der Digitalisierung auf die Kunstausbildung. So wünschte sich die Kunstpädagogin Christina Simon eine verstärkte Zusammenarbeit mit Museen, um insbesondere Jugendliche neugierig zu machen auf Kunst. Sie beschrieb zudem die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kunstausbildung. Cartoon-Zeichner Rainer Ehrt beobachtete ähnliche Tendenzen, da aus seiner Sicht das Handwerk in den Hintergrund gedrängt werde. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion vom Kulturredakteur der Mitteldeutschen Zeitung, Andreas Montag, in gemeinsamer Regie mit dem Rundfunk- und Kulturpublizisten, Tobias Barth.

Bis zum 1. April 2018 können die Werke von 31 Künstlern aus dem Burgenlandkreis zur Triennale im Zeitzer Museum noch bewundert werden.

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