Nachweis des Influenzavirus H5N8 bei einem toten Bussard in der Ortslage Leißling/Weißenfels

Aus Vorsorge gegen die gefürchtete Geflügelpest muss Geflügel in den Stall.

Im Ortsteil Leißling der Stadt Weißenfels wurde am 02.03.2017 der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt. Das Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 ist bei einem toten Bussard, den man am Ortsrand von Leißling fand, nachgewiesen worden.   

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hatte am 02.03.2017 die hochpathogene Form des Vogelgrippevirus H5 im Untersuchungsmaterial bestätigt. Eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit besteht nicht. Der Burgenlandkreis hat um den Fundort des infizierten Bussards einen Sperrbezirk von einem Kilometer Radius und ein Beobachtungsgebiet von drei Kilometern Radius festgelegt.                           

Im Sperrbezirk ist jegliches Verbringen von Geflügel, Geflügelprodukten oder tierischen Nebenprodukten von Geflügel verboten. Tierhalter werden aufgefordert, alle Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Dazu gehört etwa das Tragen von "stalleigener" Schutzkleidung und Kopfbedeckung, das Desinfizieren von Schuhen beim Betreten der Ställe sowie das sichere Lagern von Futter und Einstreu. Tierhalter im Sperrbezirk haben dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart, ihres Standortes, der Erkrankungen oder Verendungen sowie Veränderungen im Geflügelbestand anzuzeigen. Im Beobachtungsgebiet gelten u.a. das Verbringungsverbot für Geflügel und das Jagdverbot.

Die wegen der amtlichen Feststellung der Geflügelpest bei einem Wildvogel vom Landkreis verfügten Maßnahmen sind in der Tagespresse und auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht und können im Veterinär-und Lebensmittelüberwachungsamtes des Burgenlandkreises eingesehen werden. 

Anfragen, Hinweise und Meldungen nimmt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter 03443 - 372 313 oder per E-Mail veterinaeramt@blk.de entgegen.

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