Grundschule mit erlebbarer christlicher Prägung

135 Mädchen und Jungen besuchen derzeit die Freie Evangelische Grundschule in Burgwerben. Damit ist die Schule bis unters Dach ausgelastet, erklärte Geschäftsführer Thomas Schmidt dem Landrat anlässlich seines Besuches in der Bildungseinrichtung. Diese Zahlen sprechen für sich. Schmidt hatte dennoch das Kreisoberhaupt und den Ausschussvorsitzenden des Kreistages für Bildung, Kultur und Sport eingeladen, um dem Bildungsangebot seiner Schule noch mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen. Ausführlich informierte der Geschäftsführer über das Konzept seiner Schule. So werden beispielsweise Glaubens-, Werte- und Sinnfragen am Stoffinhalt des Fachunterrichts festgemacht und bleiben nicht nur auf den Religionsunterricht beschränkt.

 

"Entscheidend ist das Vorbild des Lehrers als Christ", der mit dem Herzen dabei ist, betonte Schmidt. Sorgen bereite ihm die Besetzung der zwei freien Lehrerstellen, ein Problem, das auch staatliche Schulen zur Genüge kennen. In Sachsen-Anhalt wurden mit der Abweisung von Referendaren große Fehler gemacht, die nicht von heute auf morgen zu beheben sind. Zu erfahren war, dass zur finanziellen Absicherung des Unterrichts die Schule 68 Prozent der Mittel vom Land erhält. Zwölf Prozent, derzeit 81,50 Euro je Kind, werden über das Schulgeld abgedeckt. Die restlichen 20 Prozent müssen über Sponsoren aufgebracht werden. Während eines Rundgangs informierten sich die Gäste über verschiedene Projekte, so u. a. über die Zertifizierung "Haus der kleinen Forscher" oder den Berufstag der Viertklässler mit Schwerpunkt Handwerk. Der Landrat sicherte bei Bedarf Unterstützung durch das Bildungsbüro zu.

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