Beratungscafés finden Fortsetzung

Rehabilitation und Schwerbehinderung sind Themen, die häufig mit Fragen oder Unklarheiten verbunden sind: Ich kann in meinem alten Beruf nicht mehr arbeiten - Wie geht es mit mir weiter? Welche Alternativen habe ich und an wen muss ich mich wenden? Wie geht es mit mir weiter, wenn mein Krankengeldbezug ausgeschöpft ist, aber ich nicht beim alten Arbeitgeber weiterarbeiten kann? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt der Beratungscafés stehen, die demnächst in Droyßig, Hohenmölsen und Bad Bibra stattfinden. Organisiert werden sie von den Teilhabemanagern des Burgenlandkreises. Experten thematisieren im beratenden Gespräch persönliche Probleme und zeigen gezielt Unterstützungsangebote auf.

 

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Nach den Auftaktveranstaltungen im vergangenen Jahr in Laucha, Droyßig und Hohenmölsen werden die Beratungscafés auch 2018 fortgesetzt. Das erste Beratungscafé findet am 20. Februar 2018 in Droyßig, Räume der Schiedsstelle der Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer-Forst, statt. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr widmen sich Iris Erben und Maik Malguth, die als Teilhabemanager im Bereich der Behindertenbeauftragten tätig sind, in Kooperation mit Doreen Gloede, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Burgenlandkreis, dem Thema Rehabilitation und Schwerbehinderung. Am 20. März 2018 macht das Beratungscafé dann Station in Hohenmölsen, Haus der Stadtgeschichte, sowie am 25. April 2018 in Bad Bibra, Haus des Gastes. Jeweils in der Zeit von 14 bis 16 Uhr gibt es Tipps und Anregungen für eine berufliche Neuorientierung. Auch persönliche Fragen nach geeigneten Arbeitsplätzen beantworten die Teilhabemanager gern. In einer zwanglosen und unverbindlichen Atmosphäre sollen die Ratsuchenden Vertrauen und Mut finden, um nach Angeboten und Informationen zu fragen und um sich auszutauschen. Die Idee hinter den Beratungscafés ist, dass sich Betroffene einmal im Monat an barrierefreien Standorten über die regionalen sozialen Einrichtungen und Unterstützungsangebote informieren und beraten lassen. Geplant sind auch Fachvorträge zu wechselnden Themen. Langfristiges Ziel ist es, dass sich die Cafés als Anlaufstelle für interessierte Frauen und Männer mit körperlichen und/oder seelischen Behinderungen etablieren. Eine vorherige Anmeldung zum Beratungscafé ist wünschenswert, um die nötige Zeit für individuelle Fragen zu haben.

Ansprechpartner sind die Teilhabemanager im Bereich der Behindertenbeauftragten

Iris Erben
Tel.: 03445/ 71 03121

Maik Malguth
Tel.: 03445/ 71 03119

Hintergrund
Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration die Entwicklung eines örtlichen Teilhabemanagements. Es zielt darauf ab, Menschen mit Beeinträchtigungen die umfassende gesellschaftliche und selbstbestimmte Teilhabe durch die Schaffung eines inklusiven Sozialraums zu ermöglichen. Der Aufbau eines örtlichen Teilhabemanagements im Burgenlandkreis hat das Ziel, die bisherigen Bemühungen in nachhaltigen, koordinierten Strukturen zu entwickeln und Menschen mit unterschiedlichen Benachteiligungen bei der Gestaltung einer selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen. Die Auswahl der Standorte für das Projekt Beratungscafé wird bewusst in Orten durchgeführt, die in einiger Entfernung zur Verwaltung des Burgenlandkreises liegen und deren Einwohner nicht unmittelbar von Beratungsangeboten partizipieren können.

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