Auf einer Länge von sechs Kilometern nun grundhaft ausgebaut

Bauarbeiten an der K 2253 finden mit Hochwasserinstandsetzung ihren Abschluss

Der symbolische Banddurchschnitt ist bei feierlichen Verkehrsfreigaben fast schon Tradition. In Tröbsdorf wurde diese Ehre nun dem ältesten Einwohner und der jüngsten Dorfbewohnerin zuteil: Gemeinsam mit Landrat Götz Ulrich, Verbandsgemeindebürgermeisterin Jana Grandi und Lauchas Bürgermeister Michael Bilstein durchtrennten sie das Absperrband und weihten damit offiziell "ihre" neue Kreisstraße inklusive des neuen Brückenbauwerks ein.

29 Wochen wurde in dem Dorf im Unstruttal gebaut: Im Auftrag des Burgenlandkreises erfolgte auf einer Länge von 170 Metern ein grundhafter Ausbau der K 2253. Außerdem wurde die alte hochwassergeschädigte Schwergewichtsmauer zurückgebaut und eine neue Stützwand hergestellt. Die Stadt Laucha baute die gemeindliche Brücke über den Biberbach zurück, die beim Hochwasser 2013 stark geschädigt wurde, und ersetzte sie durch ein neues Bauwerk.


Die Planungs- und Ausschreibungsunterlagen für Straße und Stützwand erstellte das Ingenieurbüro Boy und Partner, während die Ingenieurgesellschaft Helk, Schulz und Dr. Prabel die Planungsleistungen für das Brückenbauwerk übernahmen. Den Zuschlag für die Bauleistungen erhielt die Meliorations-, Straßen- und Tiefbau GmbH Laucha. Insgesamt investierten der Burgenlandkreis und die Stadt Laucha 400.000 Euro aus Mitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013.

Mit Abschluss der Bauarbeiten ist die Kreisstraße 2253, die vom Abzweig der Bundesstraße 176 in Bad Bibra über Thalwinkel nach Tröbsdorf verläuft, auf ihrer Gesamtlänge von rund 6 Kilometern grundhaft ausgebaut. Landrat Götz Ulrich nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort bei den Bauschaffenden - einschließlich Planern - für die gute Zusammenarbeit zu bedanken.

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